Hettys Gedankenwelten

Schwarze Romantik, dunkles Leben

Die wahre Frauenfreundschaft

Wie bereits bei Männerfreundschaften dargestellt, ist der entscheidende Auslöser für das Verhalten von Frauen die Geschlechtshormonelle Disposition. Frauen werden von Östrogenen gesteuert, die ein ›expressives‹ Verhalten steuern. Im Gegensatz zu Männern sollen Frauen u.a.: ängstlich, fürsorglich, aufreizend, behutsam, vorsichtig, charmant, einfühlsam, emotional, familienorientiert, gefühlsbetont, gehorsam, geschwätzig, hilflos, kinderlieb, kleidungsbewusst, launisch, nachgiebig, nett, passiv, rücksichtsvoll, sanft, schutzbedürftig, schwach, sensibel, sicherheitsbedürftig, taktvoll, umgänglich, unentschlossen, unlogisch, unselbstständig, verständnisvoll, geduldig, weich, zart sein. Aber auch herrisch, hysterisch, nachtragend, fordernd.

Zu einem überwiegenden Prozentsatz trifft das in vielen Punkten zu. Männer gelten in ihrem Verhalten als zweckbestimmt, instrumental, Frauen als affektiv, die  sich durch Gefühlsorientiertheit im Handeln, in der Bewertung von Verhalten, Gegenständen oder Sachverhalten ausdrückt. Allein in diesen Gegensätzen liegt viel Zündstoff.

In den letzten vergangenen Jahrhunderten stellten Männer die Behauptung auf, Frauen seien zu wahren Freundschaften nicht fähig. Da Freundschaften in erster Linie geistig geschlossen werden, seien Frauen zu dumm dazu. Sie seien mit ihrer Rolle als Mutter und Hausfrau völlig ausgelastet.

Freundschaften sind im Leben einer Frau existentiell. Ohne ihre Freundinnen können Frauen nicht existieren. In den Augen eines Mannes wird das lächerlich klingen, doch im realen Leben ist es so. Wenigstens eine wahre Freundin hat jede Frau. Keine Freundin haben geht nicht.

Frauen haben auch sehr genaue Vorstellungen von der Qualität der Wunschfreundin. Sie sollte interessant und charismatisch sein, jemand, mit dem man Aufsehen erregen könnte. Sie sollte zwar ihren eigenen Kopf haben, aber trotzdem die Gedanken und Gefühle anderer teilen können. Zuhören können,  gleichzeitig Ratschläge zu Problemen geben. Die Freundin sollte sich selbst mögen, zielstrebig, spontan und aufgeschlossen sein. Ähnliche Interessen, Humor und Selbstironie möchte sie auch mitbringen. Eine Freundin sollte außerdem nicht nachtragend oder vorwerfend sein, wenn die Freundin wegen ihres Jobs oder dem Mann weniger mit ihr unternehmen kann. Sie sollte auf keinen Fall perfekt sein und immer alles richtig machen, eher viele Ecken und Kanten haben. Herz und Gefühl sei wichtiger als eine perfekte Figur. Transparenz, Offenheit, Unterstützung, Gemeinsamkeiten werden von einer guten Freundin erwartet.

Frauen haben sehr hohe Ansprüche an eine Freundin und legen demzufolge auf gute Freundschaft großen Wert. Insgesamt werden Frauenfreundschaften, die sich durch das ganze Leben ziehen können, durchweg als etwas Positives empfunden und dargestellt.

Frauen reden miteinander

Männerfreundschaften definieren sich über gemeinsame Aktivitäten, Frauenfreundschaften über Gespräche. Frauen haben eine sehr hohe Kontakthäufigkeit über Telefon miteinander. Der zentrale Faktor in den Gesprächen ist die gegenseitige Zustimmung, sie wollen verstanden werden. Eine Freundin ist die, zu der man gehen könne und alles sagen, was einem in den Sinn käme. Dort könne man alles aussprechen, ohne thematisch sortiert und zensiert zu werden. Eine Freundin ist sozusagen ein “seelischer Mülleimer”.

Frauen reden offen über individuelle und private Probleme. Gerne reden sie auch über Beziehungsprobleme. Wenn eine Frau Probleme mit ihrem Mann oder Freund hat, spricht sie als Erstes mit ihrer Freundin darüber, bevor sie zu ihrem Partner geht.

Eine Freundin hat immer ein offenes Ohr für Nöte, weiß immer Rat. Das kann insofern helfen, dass die Probleme nun geteilt werden, die Freundin sich nicht mehr mit dem Problem allein fühlen muss und es mal aus einer anderen Perspektive sieht. Außerdem verbringen Frauen ebenfalls gemeinsam sehr fröhliche Zeiten miteinander. Sie gehen ins Theater, besuchen Museen, gehen ins Kino, zu Geburtstagsfeten oder gemeinsam Essen. Dabei gibt es immer wieder verständnisvolle, aufbauende Gespräche über Gott und die Welt, bei denen immer viel gelacht wird.

Das Fundamentale an Frauenfreundschaften sind die Gespräche, in denen sie sich gegenseitig aufbauen. Frauen haben ein generelles Bedürfnis, Dinge, die geschehen sind, Dinge die sie bewegen, mit ihrer Freundin zu bereden und zu analysieren. Oft sieht die Welt hinterher gar nicht mehr so schlimm aus. Auch Frauen reden nicht nur, sie unternehmen auch gerne etwas gemeinsam.

Wesentliche Unterschiede

Männer separieren ihre Kumpel nach dem Nutzen für sie, Frauen suchen den Kontakt zum ganzen Menschen. Sie trennen nicht danach, wen sie nun gerade brauchen. Frauen haben mehrere Freundinnen, die sie in ihrer Gesamtheit wahrnehmen. Im Gegensatz zu den Männern, haben auch Frauen keine Probleme damit sich der Freundin zu öffnen. Zu allen Freundinnen besteht die gleiche Vertrautheit, ist Vertrauen vorhanden.

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