Hettys blaues Café

Schwarzromantik und dunkles Leben

Duda Tagebuch

» Der einzige Platz in dem Träume unmöglich werden, ist in den eigenen Gedanken. «

Wie heißt Ihr Hase des Vertrauens?

Im Jahre 1944 erfand Mary Chase einen liebenswerten Zeitgenossen namens Harvey. Der nette weiße Hase von 1,90 m Körperhöhe war für alle unsichtbar, außer seinem menschlichen Freund Elwood. Wer solch einen netten Freund hat, der kann nicht ganz klar im Köpfchen sein oder? So zweifelte auch Elwoods Familie an dem Verstand des schrulligen Herrn. Das nette Fabelwesen Harvey hat im Laufe der Zeit viele Menschen begeistert. Die Poesie besiegt den grauen Alltag, und macht uns das Leben einfach angenehmer. Harvey ist zu einem Sinnbild für Paradoxien geworden. Das freundliche Kaninchen, oder der weiße Hase, hat sich zu dem entwickelt, was jeder Mensch braucht, einen imaginären Freund mit dem er über alles reden kann. Als ich Harvey kennen lernte  😉 war auch ich begeistert von seiner freundlichen Art mir immer wieder gerne zuzuhören  🙂 Ob man es glaubt oder nicht, ich kann auch mit ihm sprechen  😆

Blaues Gothic Café

Sag mal Duda….

Selbstgespräche mit Du-da

Rechte: Warner Brothers

»Was jammerst du? Es gibt Dinge, die behält man eben für sich. Du hast gesagt, du hast mich auf meinem Weg zur Arbeit bespaßt. Mich muss niemand bespassen. Überhaupt, was für ein Wort? Bin kein Kind mehr. Es war ein schöner Morgen, es hat mir gefallen, mit dir zu schreiben. Manchmal nervt es mich auch ganz gewaltig, wenn du einfach nicht aufhören willst.« höre ich den Duda sagen.

»Ja, ein schöner Morgen. Das war so ein Tag, wo ich mich sehr über deine Gesprächigkeit gewundert habe. Früher hätte es mich irre gemacht, jetzt kann ich das gut ertragen. Dennoch kann ich es nicht ab, wenn du meine Fragen nicht beantwortest und mich einfach damit alleine lässt.«

»Das ist der Unterschied zwischen uns. Du musst alles aussprechen, komme was da wolle. Ich sage lieber nichts, bevor ich etwas sage, was mir hinterher leid tut.«

»Ich bin ja nicht immer so. Doch wenn du mich alleine lässt mit meinen Fragen, dann werde ich böse. Habe ich Fragen, möchte ich Antworten.«

»Das berühmte Warum!«

»Es war ganz sicher das falsche Wort in dem Moment. Was sollte ich tun? Man kann nicht löschen, was schon abgeschickt ist.«

»Denke besser nach. Du beschwerst dich, dass ich dich mit manchem was ich mache verletze. Akzeptiert. Aber ist dir schon einmal der Gedanke gekommen, dass du mich auch verletzen könntest?«

»Ja, ich weiß.«

»Hör auf zu heulen!”, befahl er weich, und wischte mir die Träne ab, die an meiner Wange herunter rann, “Ist nicht zu ändern, und lässt sich nicht mehr ungeschehen machen. Jetzt musst du damit alleine fertig werden.«

»All das, was wir mal hatten, habe ich kaputt gemacht.«

»Ich kann es nicht leugnen«, stimmte er mir zu, »du wolltest es doch aber so.«

»Wollte ich, ja. Ich wollte dich los werden. Ich hatte Angst davor mich in dich zu verlieben.«

»Hast du ja nun doch. Was hast du erreicht mit deinem ganzen Kampf gegen dich und mich? «

»Eine wunderschöne Bekanntschaft kaputt gemacht.«

»Richtig. Macht dich das stolz, froh und glücklich? Bist du zufrieden?«

»Nein. Es tut mir leid, wie immer. Sag mir Duda. Gibt es noch eine Chance für mich? Kann ich das wieder in Ordnung bringen? Ich möchte die schöne Zeit mit dir zurück.«

»Niemand hat so viel Geld, sich seine Vergangenheit zurück zu kaufen. Du auch nicht. Schau nach vorne. Wenn du eine Chance bekommen sollst, wirst du sie bekommen.«

Du fehlst mir Duda, flüstere ich leise.

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