Hettys Gedankenwelten

Schwarze Romantik, dunkles Leben

Frauen, Männer und Mode

Frauen und Mode sind ein Thema für sich. Männer und Mode ein Desaster.

Modisch ist was kleidet. Nicht jede Frau kann und sollte alles tragen. Von der Modeindustrie geht eine starke Manipulation aus, denn Ziel ist zu verkaufen. Beobachtet man Menschen in seinem Umfeld ergeben sich oft erschreckende Bilder. Man ist vielfach geneigt zu fragen, gab es die Sachen, die du trägst auch in deiner Größe? Wir haben heute völlig verschobene Figuren. Die ungesunde Junk Food Ernährung schafft neue Figurtypen. Wir sehen Frauen mit starken Hüften, dicken Hintern, Fettansätzen über dem Hosenbund, heftiger Oberweite, ausladenden Oberschenkeln und kräftigen Waden. Kleidung sollte Problemzonen verdecken, das Auge des Betrachters lenken.

Das, was Mensch trägt, ist ein Spiegel seiner Seele, nicht unbedingt seines Geldbeutels. Kleidung unterstützt unsere Körpersprache. Möchten wir gefallen, wählen wir farblich ein anderes Outfit als an Tagen, wo wir negative Stimmungen haben. Egal was wir tragen, es sollte passen und die richtige Konfektionsgröße haben.

Nicht jede Frau die figurbetont trägt hat dafür den richtigen Körperbau. Für eine Frau Marke Twiggy ist erlaubt, was für üppige Formen verboten ist. Auch über die Kleidung werden Gefühle transportiert, Sympathie oder Antipathie. Ein geschmackvoll gekleideter Mensch wirkt positiv auf uns, wobei Geschmack bekanntlich relativ ist. Kleidung trägt, egal ob derjenige männlich oder weiblich ist, ein gewisses Balzverhalten zur Schau.

In den Köpfen der Frauen haben die Medien positioniert, Männer mögen den Anblick üppiger Brüste und kräftiger Gesäße. Frauen sehen gerne gestählte Bodys. Die Wahrheit sieht etwas anders aus. Viele Männer mögen es ganz und gar nicht, wenn an Frauen alles wogt und schwabbelt. Frauen sehen Frauen noch aus ganz anderer Sicht. Viele Männer drehen sich eher angeekelt weg, wenn sie zu viele Fettpolster vor sich haben. Hundehütten sind aber auch nicht hoch im Kurs.

Was bei vielen Frauen Widerwillen erzeugt sind alte Männer in kurzen Hosen. Ein Bild welches im Sommer flächendeckend zu sein scheint. Straffe knackige Wadeln sind ein anderer Anblick als alt und faltig.

Farbspiele

Rot steht für Energie und Leidenschaft. Es erhöht unsere seelische Kraft. Rot suggeriert einen starken Willen, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen.

Blau ist eine beliebte Farbe, bei Frauen, bei Männern, im Business. Sie wird mit vielen positiven Eigenschaften assoziiert. Blau ist die Farbe der Unendlichkeit, des Vertrauens und der Verlässlichkeit. Blau ist still und entspannend, wer gerne oft Blau trägt, wird als harmoniebedürftig und konfliktscheu eingestuft. In Amerika ist blau die Businessfarbe schlechthin. Aber, blau ist nicht gleich blau. In Deutschland wird preußisch blau bevorzugt.

Wer sich gerne Gelb kleidet, gilt als intelligent, freiheitsliebend, sachlich und vernünftig. Gelb wirkt frisch. Gelb steht für das Licht der Sonne, für Energie, Optimismus, Heiterkeit und einen klaren Verstand. Die Farbe wirkt präsent, jung und frisch. Ein gelbes Outfit strahlt Freundlichkeit und Lebensfreude aus. Wir übertragen diese Eigenschaften unterbewusst auf Personen, die diese Farbe tragen.

Grün ist die Farbe der Hoffnung und des Lebens: Assoziationen – selbstbewusst, harmonisch, überlegen, zuverlässig, konservativ, aber auch im negativen Sinne – dickköpfig, risikoscheu, langweilig, durchschaubar. Grün wählt, wer den Eindruck von Beständigkeit machen möchte, eine Frieden anstrebende Gesinnung zeigen möchte und Harmonie ausdrücken möchte. Smaragdgrün und türkis wirken mit Neutralfarben kombiniert höchst elegant. Reines, seidiges grün kann sehr festlich und interessant wirken; dunkles grün hat immer etwas Häusliches an sich. Besonders interessant wirken Rothaarige in grün.  Sehr helle, pastellene Grüntöne wirken ästhetisch, zart und etwas schwächlich.

Schwarz gilt als individuell, strahlt Stärke und Eleganz aus. Schwarz ist eine zutiefst männliche Farbe, obwohl es keine Farbe ist, zeitlos und unendlich kombinierbar.

Weiß gilt als sauber, rein, strahlend, macht üppiger. Die Farbe kann Ausdruck einer nicht sinnlichen Heiterkeit und gegebenenfalls Vornehmheit sein. Weiße Kleidung assoziiert: rein, klar, frisch, futuristisch, aufrichtig, frei, neutral, aber auch Nüchternheit, Kälte, Neutralität. Mit weißer Kleidung wird Frische, Ehrlichkeit und Anstand vermittelt. Wer Aufmerksamkeit erregen möchte wählt den weißen Anzug oder das weiße Leinenkostüm.

Männer und Mode

Was jungen Männern gut gelingt, sollten die älter gewordenen für sich adoptieren. Mut zur Farbe und legerer Kleidung. Dicke Bäuche in zu engen T-Shirts wirken nie besonders kleidsam. Knöpfe drohen vom Hemd abzuspringen, wenn mal kräftig gehustet wird. So wenig akkurat wie Frauen in Marke schlampig wirken, wirken auch Männer auf uns. Ungepflegte Bärte die nach Essen riechen, unattraktive Körper die Schweißgeruch verströmen. Dreckige Jeanshosen mit Bierflasche dekoriert. Das macht keine Frau an. Gepflegte Kleidung ist ein Stück Lebenskultur und zeugt von Respekt gegenüber seinen Mitmenschen.

Um ordentlich gekleidet zu sein braucht man nicht viel Geld, nur ein wenig Geschick und Ästhetikgefühl. Schön wenn Mann Arbeit hat, aber muss es sein, dass sie sich mit ihren verschmutzten Arbeitsklamotten übel riechend in öffentlichen Nahverkehrsmitteln umherfläzen? Keine Möglichkeit zum Umziehen? Dieses Argument gilt nicht, denn Bauwagen gibt es meist überall. Sehr affig wirkt dann, wenn diese Erscheinung dann auch noch versucht mit der hübschen jungen Frau sich gegenüber zu flirten. Männer sagt man sich, einfach mal das Hirn einschalten.

Jugend und Mode

Ein Aufschrei ging durch Deutschland, als es sich ein Polizist wagte zu sagen, viele junge Frauen und Mädchen sind selber schuld, wenn sie angemacht und vergewaltigt werden. Das kann ich nur unterstreichen. Wer richtig hinschaut, wundert sich nicht mehr. Ist es wirklich modisch, wenn Schulmädchen Seidendessous und langbeinige Rüschenschlüpfer als Oberbekleidung tragen? Was geht in den Köpfen dieser Mädchen ab?

Viele junge Mädchen und Frauen haben keine Größe 36, pressen sich aber mit Größe 42 hinein. Unlängst im Wartezimmer einer Arztpraxis: Sie, recht üppig, hatte sich in viel zu kleine Leggings gepresst. Beim Sitzen sah man die Laufmaschen über den Hintern rennen, sah man noch genauer hin, sichtete man auch die Fettflecken auf der Fußbekleidung. Modetrends aus dem Jahr 2019? Figurbetont sollte tragen, wer auch Figur hat.

 

 

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