Schwarze Romantik

Hettys dunkles Blog

Paranormale Phänomene

Paranormale Phänomene

Die Wissenschaft lehrt uns, dass es keine paranormalen Phänomene gibt. Alles ist wissenschaftlich erklärbar. Betrachtet man jedoch sein eigenes Leben, geschehen viele Zeichen und Zufälle, die nicht wissenschaftlich erklärbar sind. In jedem Zufall steckt eine Gesetzmäßigkeit, nur welche? Ist der, der an Zufälle glaubt abergläubisch?

Meine Oma lag im Krankenhaus, jedoch noch nicht im Sterben. Die anstehende OP hatte sie hinter sich, und die Zeichen standen auf Gefahr gebannt. Früh um halb acht klingelte das Telefon. Meine Mutter erzählte mir aufgeregt, ihre Uhr sei stehen geblieben um 6:35 Uhr. Wir wissen, wenn eine Uhr stehen bleibt, ist ein naher Verwandter gestorben. Wenig später klingelte wieder das Telefon. Etwas tonlos flüsterte meine Mutter, Oma ist gestorben um 6:35 Uhr. Zufall? Natürlich sagt der pragmatisch denkende Mensch. Irgendwann bleibt eine batteriebetriebene Uhr auch einmal stehen. Dennoch, komischer Zufall.

Irgendwann hatte ich einmal ein Wandbild von einem Nachbarn geschenkt bekommen. An einem schönen Sommertag fiel das Bild um 10:20 Uhr von der Wand. Kann ja passieren, wenn so ein Bild jahrelang da rumhängt, kann sich schon der Nagel lockern. Mein Telefon klingelte 2 Tage später, und die ehemalige Nachbarin sagte unter Tränen: Eberhard ist gestorben. Meine Frage: Wann? Sonntag um zwanzig nach Zehn. Ich war perplex. Zufall?

Viele Jahre, als man sich noch Briefe schrieb, hatte ich manche Nacht einen Traum. Meine Tante Lisl, die in Australien lebte, stand auf dem Bahnhof und winkte mir lächelnd zu. Wie es der Zufall so will, am Tag nach dem Traum kam Post oder ein Paket vom Tantchen. Ich hatte nicht einmal an das Tantchen gedacht, oder doch? War es der Wunsch, dass sie sich mal wieder melden könnte?

Derlei Träume hatte ich öfter. Mal kündigten sie Besuch an, mal bevorstehendes Unheil. Von meiner Mutter weiß ich, dass sie auch derartige Träume hatte. Liegt so etwas in den Genen?

Sehr kurios jedoch war für mich, als mein Sohn mich eines Nachts anrief und aufgeregt fragte: Ist was mit Oma? Meine Mutter lag im Sterben, doch sie war meines Wissens noch nicht verstorben. Gegenfrage: Wieso? Er erzählte mir sehr aufgeregt, dass seine Tochter, also die Urenkelin, schreiend die Familie geweckt hatte. Das kleine Mädchen war zu diesem Zeitpunkt gerade 2 Jahre alt und wohnte hunderte Kilometer weit weg. Sie hatte ihre Uroma nie kennengelernt. Das Kind zeigte in die Zimmerecke gegenüber ihrem Bett und stammelte zitternd: Papa Urlioma, Urlioma tot. Mein Sohn schwor beim Leben seiner Tochter, dass er genau dort den Schatten seiner Oma gesehen hätte. Kurz darauf rief das Krankenhaus an, um mich zu informieren, dass meine Mutter gestorben sei. Es geschah zur gleichen Zeit wie das kleine Kind und mein Sohn den Schatten gesehen hatten. Man kann dafür tausend Erklärungen finden, die dieses paranormale Phänomen erklären könnten. Für mich steht immer noch eine Frage im Raum: Woher wusste das Kind, dass seine Uroma tot war?  Woher kannte sie überhaupt das Wort tot?

Gibt es wirklich so etwas wie Seelenwanderung? Wenn ja, dann hätte sich die Seele meiner Mutter von ihrem Enkel verabschiedet. Genau an diesem Tag war ich im Krankenhaus und sie bat mich, in einem kurzen Wachmoment, ich soll ihren Enkel grüßen. Offensichtlich traute sie mir nicht 🙂 Der Tag ihres Todes war der 8.4., der Geburtstag ihrer Mutter der 4.8.

Sicherlich lassen sich im Leben jedes Menschen solche paranormalen Phänomene finden, die durch die Vernunft allein nicht erklärbar sind.

 

Views All Time
Views All Time
323
Views Today
Views Today
1

Leave a Reply

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen