Hettys blaues Café

Schwarzromantik und dunkles Leben

Tagebuch Ostern

Mein liebes Du-da,

Du da

Rechte: Warner Brother

ich danke dir für diesen herrlichen Tag. Du hast mir das wunderschönste Geschenk gemacht, dass ich je bekommen habe. So wie du warst, so mag ich dich. Du kannst so lieb, so herzlich, so aufmerksam und so sanft sein. Ich hätte noch stundenlang mit dir zusammen sein können. Ich liebe dein Lächeln, dann siehst du so glücklich aus.

Ich kann mir nicht verzeihen, dass es mir so schlecht ging. Das du meine Schwäche gesehen hast, dass ich mich nicht besser in den Griff bekommen habe. Ich war müde und habe zuwenig geschlafen. Meine Eitelkeit verzeiht mir das nicht, ich kam mir so hilflos vor.

Stolz bin ich auf mich, weil ich das so gut überstanden habe.  Das letzte Mal hatte ich Angst vor zuviel Nähe, diesmal konnte ich nicht genug davon bekommen. Du hast mich so gut vor dem Regen beschützt, ich hatte nur keinen Mut richtig unter deinen großen Schirm zu kriechen. Ich denke immer, dir ist es nicht angenehm, wenn ich dir zu nahe komme. Ich möchte dich nicht verschrecken, nicht verlieren. Aber bitte, wenn ich noch einmal vorbei kommen sollte, bestelle wieder Regen. Ich würde so gerne unseren Rundgang fortsetzen, nur nicht so angeschlagen.

Ich weiß nicht, wie es dir geht Du-da, aber ich versinke mehr und mehr in meiner Tristesse. Mein Herz ist schwer, ich habe Sehnsucht nach deiner Nähe, deinem Lachen, deinen Sprüchen. Ich fühle mich wohl mit dir, sicher und stark.

Wenn ich sage du bist mein unvollendet geschliffener Edelstein, dann meine ich deine kleinen Böckchen namens “will ich nicht”. Es ist keine Kritik, bitte ändere das nie. Bleib wie du bist, anders mag ich dich nicht. Worüber kann ich sonst mit dir zanken? 🙂 Ich mag keine perfekten Menschen, ich mag dich Rebellen, das Böse. Ich möchte dich in meinem Leben, weil du bist wie du bist.

Dein Schweigen belastet mich. Ich habe gelernt, Schweigen bedeutet, du bist am verarbeiten. Ich kann immer nicht schweigen, ich muss das aussprechen was mich belastet. Da ich mit dir nicht sprechen kann, schreibe ich eben. Ich würde so gerne einiges sagen, doch ich habe keinen Mut. Warum das so ist, habe ich dir schon gesagt. Ich habe Angst vor genau einem Satz. Auch Deine Begrüßung nehme ich mit Humor, doch ganz tief in meiner Seele tut es weh, sehr weh. Es zeigt mir immer wo die Grenzen sind. Die Grenzen zwischen dem Möglichen und Unmöglichen. Ich werde mich immer zurück ziehen in meine Dunkelheit. So gerne ich auch möchte, das Land Sonnenschein, wo kein Platz für Tristesse und Melancholie ist, werde ich dir wohl nie zeigen können, es wird eine Illusion bleiben. Aber vielleicht irre ich mich auch.

Ich sehe deine Augen, die mich fragen. Lese deine Unsicherheit, die keine Antworten findet. Frage mich doch, was du wissen möchtest. Du kannst mich alles fragen. Vielleicht haben wir die gleichen Fragen die uns bewegen. Wenn du Urlaub hast, bitte komme ein paar Tage her. Es würde mich unheimlich freuen. Zusammen reden, denken und entdecken.  Ich weiß jetzt schon, wo ich dich hinschleppen werde, und es wird herrlich. Wir beide in der antiken Welt. Ich werde dir ergeben zuhören.

Die nächsten Wochen werde ich leiden, versinken in meinen Gedanken, stundenlang mit dir reden und hoffen, dass du mir irgendwann schreibst: Am Hauptbahnhof am….um….hol mich ab. Vielleicht schaffst du es ja auch, mir mal keinen Spiegel vorzuhalten. Ich weiß, es ist deine Art Dinge zu sagen, doch einen kleinen Stich gibt es mir schon.

Ich habe es mir so sehr gewünscht dich zu sehen, ich habe mich überschätzt. Noch nie in meinem Leben habe ich mich so klein gefühlt.

 

Eine schwarze Rose………………….

 

 

 

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